Erster Tour-Erfolg für Ann-Kathrin Lindner

Die deutschen Profigolferinnen machen weiter Schlagzeilen: Nachdem sich vor einer Woche Caroline Masson für das europäische Solheim Cup-Team qualifizieren konnte, setzte nun Ann-Kathrin Lindner das nächste Ausrufezeichen. Die 25-jährige Spielerin des Golf Club St. Leon-Rot  holte sich in Pilsen ihren ersten Turniersieg als Professional. Lindner verwies beim Honma Pilsen Golf Masters mit 201 Schlägen nach Runden von 66, 67 und 68 Alexandra Vilatte und Diana Luna (beide 202) auf die Plätze und sicherte sich die Siegprämie von 37.500 Euro. Lindner spielt 2013 ihre erste Saison auf der Ladies European Tour, den Turniersieg erreichte sie in ihrem erst siebten Start auf der Profiturnierserie.

Ann-Kathrin Lindner. Foto: pr

„Der erste Toursieg fühlt sich einfach nur toll an, ich bin überglücklich! Es war mein Traum, ins Profilager zu wechseln und auf der Tour zu spielen. Der Sieg übertrifft all meine Erwartungen. Vielen Dank an mein ganzes Team, in erster Linie natürlich an den Golf Club St. Leon-Rot, speziell an Herrn Dietmar Hopp für die Unterstützung über die letzten Jahre. Jetzt wird erstmal gefeiert!“, kommentierte sie freudestrahlend ihren Überraschungserfolg.

Ann-Kathrin Lindner hat die letzten zweieinhalb Jahre vor ihrem Wechsel zu den Profis im Golf Club St. Leon-Rot in der 1. Damenmannschaft gespielt.

Als Neuling auf der Ladies European Tour ist Lindner jetzt bei der im vergangenen Jahr gegründeten Abteilung des Clubs für Spieler-Management, der Golf Club St. Leon-Rot Sportsmanagement Agentur  unter Vertrag. Dementsprechend groß war die Freude auch beim Sportmanager des GC SLR: „ Wir sind natürlich sehr stolz auf die sensationelle Leistung von Ann-Kathrin und fühlen uns auch durch diesen Sieg in unserem Vorhaben bestätigt, junge Profis auf ihrem Weg begleitend zu unterstützen“, so Michael Ernst.

Lindner hatte bereits vor zwei Wochen beim Ladies European Masters um den Sieg mitgespielt. Nach Runden von 66 und 69 war sie aber mit 80 Schlägen in der Finalrunde weit zurückgefallen. In Pilsen habe sie von dieser Erfahrung profitiert. „Ich habe dort mit Christina Kim und Karrie Webb, zwei echten Stars gespielt, und konnte mit der Situation noch nicht richtig umgehen. Aber ich habe daraus gelernt, dass ich mein eigenes Spiel durchziehen und nur von Schlag zu Schlag denken muss“, so Lindner.

 

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