Doppelter Hattrick für GC St. Leon-Rot

Dritter Spieltag, dritter Tagessieg: Die Damen und Herren des GC St. Leon-Rot sind in der 1. Bundesliga Süd der KRAMSKI Deutschen Golf Liga (DGL) jeweils ihrer Favoritenrolle gerecht geworden und haben ihr Heimspiel in der Kurpfalz souverän gewonnen. Damit stehen beide Mannschaften weiterhin ungeschlagen mit je 15 Punkten an der Tabellenspitze. „Wir sind gerade einfach in einem Flow“, erklärt Herren-Trainer Danny Wilde.

In den Nordstaffeln kam zum ersten Mal die neue Streichregelung zum Einsatz. Sie bescherte dem Hamburger GC Falkenstein bei den Damen den zweiten Platz und dem GC Hubbelrath bei den Herren den Sieg.

1. Bundesliga Nord, Damen: Erster Tagessieg für Hubbelrath

Am dritten Spieltag der KRAMSKI DGL konnten sich die Damen des GC Hubbelrath über den ersten Sieg in dieser Saison freuen. Die Final-Four-Teilnehmerinnen des Vorjahres setzten sich mit fünf Schlägen Vorsprung (+12) gegen die Verfolger Hamburger GC und G&LC Berlin-Wannsee (beide +17) durch. Erstmals griff in dieser Saison die neue Stechregelung, nach der die Streichergebnisse bei Schlaggleichstand den Ausschlag geben. Hier hatte der Spitzenreiter aus Hamburg knapp die Nase vorn und verteidigt so auch die Tabellenführung. Für die beiden Aufsteiger Club zur Vahr (+22) und GLC Schmitzhof (+77) reichte es erneut nur für die Plätze 4 und 5.
Mit nun 14 Punkten haben die Damen des Hamburger GC in der Tabelle zwei Punkte Vorsprung auf den Tagessieger Hubbelrath. „Letztendlich hat jede Spielerin ihren Anteil an dem Tagessieg“, bilanzierte Hubbelraths Coach Dawie Stander, dessen Taktik aufgegangen war: „Wir wollten hohe Scores vermeiden, einfach den Ball im Spiel lassen.“

1. Bundesliga Süd, Damen: Start-Ziel-Sieg für St. Leon-Rot

„Ich bin sehr zufrieden mit dem heutigen Tag. Die ganze Mannschaft hat extrem konzentriert gespielt, und das vom ersten Schlag bis zum letzten Putt“, schildert St. Leon-Rots Trainer Michael Terwort den Start-Ziel-Sieg seiner Mannschaft. Am Vormittag glänzten in den Einzeln insbesondere Sophia Popov mit 68 und Leonie Harm mit 69 Schlägen. Harm konnte auch am Nachmittag überzeugen und spielte an der Seite von Lena Schäffner eine zweite 69 und damit den besten Vierer des Tages.

Am Ende brachten die St. Leon-Roter ein Mannschaftsergebnis von -2 nach Einzel und Vierer ins Clubhaus. Auf Platz zwei landete der Stuttgarter GC Solitude (+12), vor dem Münchener GC (+21) und dem GC Olching (+44). Die Damen vom GC Rheinhessen Wißberg belegten den letzten Rang (+60) und bleiben Tabellenschlusslicht. Um den zweiten Final-Four-Startplatz deutet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen München und Stuttgart an.

 

1. Bundesliga Nord, Herren: Hubbelrath schlaggleich vor Frankfurt

„Ich bin wieder einmal zufrieden mit der Leistung des Teams“, freute sich Roland Becker, Trainer der Herrenmannschaft des GC Hubbelrath über den zweiten Tagessieg dieser Saison, machte aber auch gleich eine Einschränkung. „Mir fehlen trotzdem die guten Ergebnisse. Mit Nicolai von Dellingshausen, Maximilian Rottluff und Maximilian Mehles haben wir drei richtig starke Spieler im Feld, und von denen erwarte ich eigentlich, dass sie ein paar Schläge unter statt über Par spielen.“ Am Ende sollte Kenji Nakajima das Zünglein an der Waage sein. Der 17-Jährige lieferte für seine Hubbelrather das bessere Streichergebnis als der Frankfurter GC, damit gingen trotz Schlaggleichheit (+26) die fünf Punkte an die Düsseldorfer, die damit die Tabellenführung vom Hamburger GC übernommen haben. Die Falkensteiner erwischten hingegen einen rabenschwarzen Tag, wurden Fünfter (+42) und finden sich nun auf dem dritten Rang wieder. Der Frankfurter GC festigt den zweiten Platz in der 1. Bundesliga Nord und sowohl der Hamburger L&GC Hittfeld (+32) als auch der Marienburger GC (+40)  sind dank guter Leistungen noch in Schlagdistanz zu Hamburg.

 

1. Bundesliga Süd, Herren: Triple im eigenen Wohnzimmer

Beim Heimspiel gelang den Herren des GC St. Leon-Rot am dritten Spieltag der dritte Sieg in Folge. „Die gesamte Mannschaft hat sich voll der DGL verschrieben und zeigt enormen Einsatz“, sagt Coach Danny Wilde über sein Team, das mit zehn Schlägen Vorsprung (-3) siegte. Am Nachmittag glänzten Max Bögel und Sebastian Schwind mit einer überzeugenden 65 (-7) in den Vierern. Auf dem zweiten Platz folgte der GC Mannheim-Viernheim (+7) vor dem Stuttgarter GC Solitude (+27), der das Treppchen komplettiert. Der GC Neuhof (+38) und der Münchener GC (+41) landeten auf den Plätzen vier und fünf. Damit haben hinter den dominanten St. Leon-Rotern noch alle Mannschaften die Chance auf das Final Four.

 

Die Tabellen der KRAMSKI DGL 2014 im Überblick:

 

1. Bundesliga Nord, Damen:

Club Über CR Punkte
1. Hamburger GC +6,4 14
2. GC Hubbelrath +20,4 12
3. G&LC Berlin-Wannsee +26,4 10
4. Club zur Vahr +67,4 6
5. G&LC Schmitzhof +189,4 3

 

1. Bundesliga Süd, Damen:

Club Über CR Punkte
1. GC St. Leon-Rot -51,4 15
2. Münchener GC -12,4 11
3. Stuttgarter GC Solitude +17,6 9
4. GC Olching +45,6 7
5. GC Rheinhessen Wißberg +80,4 3

 

1. Bundesliga Nord, Herren:

Club Über CR Punkte
1. GC Hubbelrath +37,0 12
2. Frankfurter GC +36,0 11
3. Hamburger GC +45,0 9
4. Hamburger L&GC Hittfeld +68,0 7
5. Marienburger GC +73,0 6

 

1. Bundesliga Süd, Herren:

Club Über CR Punkte
1. GC St. Leon-Rot -41,0 15
2. GC Mannheim-Viernheim +3,0 9
3. Stuttgarter GC Solitude +25,0 9
4. Münchener GC +39,0 7
5. GC Neuhof +59,0 5

 

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