DGV-Verbandstag 2015: Neuer Präsident und Rydercup-Zulage

Über 400 Delegierte der deutschen Golfclubs und -anlagen wählten im Rahmen des 96. Verbandstages des Deutschen Golf Verbandes (DGV) am 11. April 2015 in Frankfurt am Main Claus M. Kobold zum neuen DGV-Präsidenten. Kobold setzte sich in der Wahl um das Präsidentenamt im ersten Wahlgang gegen den bisherigen Präsidenten Hans Joachim Nothelfer und Mitbewerber Frank Hagen Spanka durch.

Claus M. Kobold ist neuer DGV-Präsident. Foto: Rafael Herlich

Claus M. Kobold ist neuer DGV-Präsident. Foto: Rafael Herlich

„Ich freue mich, dass die DGV-Mitglieder mir ihr Vertrauen ausgesprochen habe und sehe den kommenden Aufgaben sehr positiv entgegen“, sagt Kobold. 57,9 Prozent der anwesenden DGV-Mitglieder sprachen sich für den bisherigen Präsidenten des Landesgolfverbandspräsidenten Sachsen und Thüringen aus.

Das Amt des stellvertretenden Präsidenten übernimmt zukünftig Achim Battermann, Präsident des Landesgolfverbands Hessen. Gemeinsam mit Kobold und Battermann bilden Klaus Dallmeyer, Alexander Klose, Marcus Neumann, Eicko Schulz-Hanßen, Yasin Turhal, Wilhelm Fumy, Gerd Kohns, Norbert Löhlein und Thomas Leimbach das neue DGV-Präsidium.

Claus M. Kobold ist  Rechtsanwalt und seit 2001 im Landesverband Sachsen und Thüringen (GVST) tätig. Der 53-jährige Familienvater lebt in Dresden und ist seit April 2014 Präsident des GC Dresden Elbflorenz. Kobold war seit 2004 Präsident des GVST. Dieses Amt legt er zeitnah nieder. Im DGV war der gebürtige Münchener von 2009 bis 2011 Vorsitzender des Präsidialbeirates des DGV und Mitglied des DGV-Präsidiums.

Weg für deutsche Ryder-Cup-Bewerbung frei – Umlage von drei Euro

Ein Ja für eine deutsche Ryder-Cup-Bewerbung gaben die DGV-Mitglieder: 68,6 Prozent der anwesenden Golfclubs und Golfanlagen stimmten dem Antrag des DGV-Präsidiums für eine zehnjährige Umlage von drei Euro je Golfspieler zu und stellten sich mit einer deutlichen Mehrheit hinter eine deutsche Bewerbung.

„Dieses klare Votum der DGV-Mitglieder war eine wichtige und wegweisende Entscheidung“, sagt Norbert Löhlein, Aufsichtsratsvorsitzender der RC Deutschland GmbH (RCD) und DGV-Vizepräsident.

Die deutsche Bewerbung wird in den kommenden Wochen durch die RCD finalisiert und bis zum 30. April 2015 bei der Ryder Cup Europe Ltd. eingereicht. Neben Deutschland bewerben sich noch Österreich, Italien, Spanien und Portugal. Eine Entscheidung über die austragende Nation wird im Herbst 2015 erwartet.

 

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