Deutsche Herrenmannschaft tritt bei der Europameisterschaft in St. Andrews an

Die deutschen Herren wollen bei der kommenden Europameisterschaft (EM) an einem geschichtsträchtigen Ort Erfolge feiern. Das Aufeinandertreffen der besten europäischen Amateure findet vom 6. bis 9. August auf „The Duke´s“ im „Home of Golf“ St. Andrews statt. Mit Maximilian Rottluff (GC Hubbelrath), Maximilian Röhrig (Frankfurter GC), Hurly Long (GC Mannheim-Viernheim) und Michael Hirmer (GC am Reichswald) sind vier Spieler des Golf Team Germany sowie der für den GC Neuhof startende Benedict Gebhart in Schottland am Abschlag.

Trotz des kleinen deutschen Teilnehmerfeldes und einer schwierigen Vorbereitung hofft Herren-Bundestrainer Ulrich Zilg auf gute Platzierungen, insbesondere von den von ihm betreuten Spielern Rottluff, Röhrig und Long: „Die drei sind die aktuell besten Spieler in Deutschland und haben große Qualität, aber die Vorbereitung ist aufgrund des engen Terminkalenders sicher nicht optimal.“ Alle drei waren am Sonntag noch für ihre Heimatclubs in der KRAMSKI Deutschen Golf Liga aktiv und konnten erst am Montag, zwei Tage vor Turnierbeginn, nach Schottland reisen.

Ein Nachteil, da es sich bei dem Platz „The Duke´s“, der seinen Namen zu Ehren des Duke of York, Prinz Andrew, trägt, um einen höchst anspruchsvollen Heideland-Kurs handelt. Auf diese schottischen, linksähnlichen Bedingungen gilt es sich einzustellen. „Wenn in dieser Woche noch das typisch schottische Wetter mit viel Wind hinzukommt, dann wird es sehr schwer“, so Zilg.

Neben dem Vorjahressieger Ashley Chesters aus England zählt insbesondere der Führende in der europäischen Amateurrangliste und Fünfte des World Amateur Ranking, Renato Paratore, zu den Favoriten. Der Italiener stellte vor einer Woche erneut seine Klasse unter Beweis, als er sich bei der Internationalen Amateurmeisterschaft von Deutschland im GC Hamburg Wendlohe nur dem Mannheim-Viernheimer Yannik Paul geschlagen geben musste.

Die EM wird über vier Runden im Zählspiel ausgetragen. Insgesamt 144 Starter aus 28 Nationen spielen um die Medaillen. Die besten 60 Spieler nach drei Runden qualifizieren sich für die Finalrunde.

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