Münchener GC und GC Hubbelrath gewinnen Final Four

Der Münchener GC und der GC Hubbelrath sind die Premierensieger des Final Four der KRAMSKI Deutschen Golf Liga (DGL) und damit die Deutschen Mannschaftsmeister 2013. Am 28. und 29. September trafen sich im Golfclub WINSTONgolf bei Schwerin die jeweils besten vier Mannschaften der neugegründeten KRAMSKI DGL.

Sebastian Schwind liest die Puttlinie im Scheinwerferlicht beim Stechen im Final Four der KRAMSKI Deutschen Golf Liga. Foto: DGV/Stebl

Bei den Damen setzte sich der Münchener GC gegen den GC St. Leon-Rot durch. Im Finale der Herren besiegte der GC Hubbelrath ebenfalls den GC St. Leon-Rot. In den Begegnungen um Platz drei gewann die Damenmannschaft des G&LC Berlin-Wannsee gegen den GC Hubbelrath mit 6,5 zu 2,5 und die Herrenmannschaft des Frankfurter GC war gegen den GC Mannheim-Viernheim mit 7,0 zu 5,0 erfolgreich.

Flutlichtstechen entscheidet über Meisterschaft

Nach zwei spannenden Tagen auf dem sehr anspruchsvollen WINSTONlinks-Kurs musste sowohl bei den Damen als auch bei den Herren ein Stechen über ersten und zweiten Platz entscheiden. Am Ende war es Nicolai von Dellingshausen (GC Hubbelrath) der das Herrenfinale mit einem Drei-Meter-Putt auf dem elften Grün zugunsten der Düsseldorfer entschied. Aufgrund der hereinbrechenden Dunkelheit hatte sich die Wettspielleitung dazu entschlossen das Par 3 mit Scheinwerfern auszuleuchten, um das Finale noch beenden zu können. Gegen 20 Uhr fiel der letzte Putt. „So etwas habe ich noch nie erlebt, absolut einmalig,“ sagte von Dellingshausen, der in seinem Duell Sebastian Schwind (GC St. Leon-Rot) besiegte. Zuvor hatte bereits Maximilian Herter (GC Hubbelrath) gegen Maximilian Oelfke (GC St. Leon-Rot) gewonnen und den nötigen zweiten Punkt im Stechen erspielt.

Entschied mit ihrem letzten Putt die Meisterschaft bei den Damen: Thea Hoffmeister vom Münchener GC. Foto: DGV

Ebenso spannend war das Finale der Damen. Nachdem Vicki Troeltsch (Münchener GC) am ersten Extraloch gegen Karolin Lampert (GC St. Leon-Rot) München in Führung brachte, glich Carolin Pietrulla für St. Leon-Rot gegen Pia Halbig (Münchener GC) aus. Im entscheidenden Duell zwischen Thea Hoffmeister (Münchener GC) und Nicole Lingelbach (GC St. Leon-Rot) setzte sich die Münchenerin mit einem Birdie auf Bahn 18 durch. Insbesondere für den Münchener Trainer Christoph Herrmann war es ein emotionaler Erfolg. Noch vor einem Jahr gewann er mit dem heutigen Gegner aus St. Leon-Rot die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft. „Das war heute ganz speziell. Über das ganze Jahr haben wir uns ein tolles Duell mit St. Leon-Rot geliefert. Das Finale war die Krönung. Ich bin absolut überwältigt“, so Herrmann.

Halbfinalpartien eng umkämpft

Bereits die Halbfinalpaarungen am Samstag boten Spannung. Bei den Herren wurden beide Semifinale erst in den letzten Einzeln entschieden. Mit einem 15-Meter-Putt auf dem 18. Grün teilte der Hubbelrather Ferdinand Weber die Partie gegen Ralf Petautschnig vom GC Mannheim-Viernheim und sicherte dadurch den Sieg der Rheinländer. Christopher Dammert (GC St. Leon-Rot) setzte sich in einer emotionalen Partie gegen Philip Coles vom Frankfurter GC durch. Vor zahlreichen Zuschauern reichte Dammert am Ende ein Par auf der 18. Spielbahn zum Sieg.

Bei den Damen schienen die Halbfinalpartien nach den Vierern bereits entschieden. Sowohl der Münchener GC führte mit 3:0 gegen den G&LC Berlin-Wannsee, als auch der GC St. Leon-Rot gegen den GC Hubbelrath. Die Damen aus Berlin und Hubbelrath kämpften sich in den Einzeln am Nachmittag noch einmal zurück, aber am Ende waren es München und St. Leon-Rot, die ins Finale einzogen.

 

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