Dem Golfball ins Auge blicken

Wie fühlt sich wohl ein Golfball wenn er auf dem Tee liegt und weiß, dass ihn gleich der Schläger in die Luft katapultieren wird? Die Zähne zusammenbeißen, ein angespannter Gesichtsausdruck.  So stellt sich der Künstler und Restaurator Andreas Schönhoff den Ball vor dem Schlag vor.

6 Kugelköpfe hat der Golfer Schönhoff entworfen. „Ich habe jedem Kopf einen Namen gegeben. Zum Beispiel Tiger, Rabbit oder Greenkeeper und Pro“, erzählt er. Die Köpfe sind aus Porzellan gefertigt und teilweise glasiert oder vergoldet. Die Tees, auf denen sie ruhen, sind aus Nuss-, Birn- oder Kirschbaum gedrechselt. Die Köpfe sind zwischen 5 und 7 cm im Durchmesser groß. „Durch drehen des Kopfes können sie verschiedene Positionen auf dem Tee einnehmen. Durch das Licht- und Schattenspiel auf den Gesichtszügen verändert sich auch der Gesichtsausdruck, von nachdenklich über heiter oder verspielt“, erläutert der Künstler.

Die sechs verschiedenen Köpfe wurden in der ersten Auflage von je 19 Stück hergestellt.

Alle Teile Handarbeit, auch die mit Japanbüttenpapier bespannte Schachtel, die als Verpackung dient.

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