Bernhard Langer gewinnt die Preisgeldrangliste der Senioren-Tour

Bernhard Langer mit seiner Tochter. Foto: pr

Bernhard Langer aus dem bayerisch-schwäbischen Anhausen hat einmal mehr seine Sonderstellung auf der Champions Tour bewiesen. Mit beinahe 2,5 Millionen US-Dollar erspieltem Preisgeld in der Saison 2013 entschied er die Wertung der Senioren-Tour in Übersee vor Hauptkontrahent Kenny Perry aus den Vereinigten Staaten zu seinen Gunsten.

Bernhard Langer lag damit in jeder kompletten Saison seit seiner Spielberechtigung im August 2007 am Ende auf Position eins der Preisgeldrangliste. Einzige Ausnahme: das Verletzungsjahr 2011. Sein fünfter Gewinn dieser Wertung belegt die dominierende Rolle, die der 56-Jährige von Beginn an auf der wichtigsten Turnierserie im Seniorengolfsport inne hat. Dies ist umso beindruckender, wenn man bedenkt, dass jedes Jahr neue und vor allem jüngere Professionals nachrücken.

Mit dem geteilten zweiten Rang beim Saisonfinale in San Francisco vom vergangenen Sonntag wuchs Langers Preisgeld auf 2.448.428 US-Dollar, Perry gewann 2.241.188 Dollar, mit bereits größerem Abstand folgt der Südafrikaner David Frost mit 1.817.234 Dollar.

Insgesamt gelangen Bernhard Langer in diesem Jahr nicht weniger als 18 Top-Ten-Platzierungen auf der Champions Tour, darunter zwei Siege (die Titel 17 und 18), fünf zweite und vier dritte Ränge. Außerdem musste er sich bei „seinem“ Turnier, den Berenberg Masters in Köln-Refrath nur dem Gewinner Steen Tinning aus Dänemark geschlagen geben. Unvergessen bleibt auch der Auftritt des Deutschen bei den US Masters in Augusta, bei der der vierfache Familienvater lange Zeit zur Spitzengruppe gehörte und am Ende einen beachtlichen 25. Platz belegte.

In der zweiten Rangliste der Champions Tour, der sogenannten Charles Schwab Cup Wertung, wurde Bernhard Langer hinter Perry ausgezeichneter Zweiter und kann sich über einen zusätzlichen Bonus von 500.000 US-Dollar freuen.

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