Bernhard Langer gewinnt ACE Group Classic

 

Nach einem dritten und einem zweiten Rang bei den Auftaktturnieren der Seniorentour in Übersee konnte der Golfer aus dem bayerisch-schwäbischen Anhausen bei der ACE Group Classic am Sonntag seinen ersten Saisonsieg erzielen. Grundlage für diesen Erfolg im US-Bundesstaat Florida, wo Bernhard Langer mit seiner Familie lebt, war seine hervorragende 62er-Auftaktrunde am Freitag auf dem Talon Course des TwinEagles GC in Naples.

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Mit 62, 70 und 72 Schlägen (Gesamt 204, 12 unter Par) lag der 55-jährige Deutsche am Ende einen Zähler vor Jay Don Blake (205/-11) aus den Vereinigten Staaten. Mit weiteren zwei Schlägen Rückstand folgten dessen Landsleute John Cook und Tom Pernice Jr. (beide 207/-9). Bernhard Langer führt nach den Spitzenergebnissen der noch jungen Spielzeit und dem Start-Ziel-Sieg von gestern sowohl die Preisgeldrangliste der Champions Tour als auch die Saisonwertung um den Charles Schwab Cup an.

Die Konstanz Langers auf höchstem Niveau spiegelt sich in den Resultaten der letzten Monate wieder. Er konnte 14 Top-Ten-Platzierungen bei den letzten 15 Starts auf der US-amerikanischen Champions Tour verbuchen, drei Veranstaltungen gewinnen und  fünfmal den zweiten Rang belegen. Bernhard Langer dominiert damit auch in diesem Jahr den professionellen Golfsport der Senioren über 50, wo er seit September 2007 eine führende Rolle spielt. Er gewann 2008, 2009, 2010 und 2012 die Geldrangliste und 2010 zudem den Charles Schwab Cup. Er holte zwei Senioren-Major-Titel und war von 2008 bis 2010 Spieler des Jahres in Übersee.

Bernhard Langer bei Berenberg Masters Spieler und Veranstalter

Freunde und Fans von Bernhard Langer können ihn im Sommer in Deutschland live erleben. Anlässlich den Berenberg Masters, bei denen der 4-fache Familienvater als Turnierveranstalter und Spieler  fungiert, wird er vom 2. bis 4. August 2013 im Golf- und Land Club Köln um den Titel eines der besten European Senior Tour Events kämpfen. Ehemalige Turniersieger sind dort der Thailänder Boonchu Ruangkit, der Waliser Ian Woosnam und der Amerikaner Tim Thelen.

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