Ausblick auf die Pro Golf Tour 2014

In der Golfsaison 2014 präsentiert die Pro Golf Tour insgesamt 20 Turniere; sie macht dabei in sechs Ländern Station: In der Türkei und Marokko, in Ägypten, Deutschland, Österreich und Polen. Jede Veranstaltung ist mit einem Preisgeld von mindestens 30.000 Euro dotiert, die besten Spieler des Jahres steigen am Ende auf die Challenge Tour 2015 auf.

Neudabei: Diese direkte Aufstiegs-Chance können sich erstmals auch Amateure erarbeiten, denn ab sofort wird die Rangliste der Pro Golf Tour in Punkten geführt. Heißt: Jeder von den Professionals praktisch oder den teilnehmenden Amateuren theoretisch gewonnene Euro entspricht einem Punkt. Die Punktbesten steigen auf.

Nach den Frühjahrs-Turnieren in der Türkei, Marokko und Ägypten sind Ende Mai die österreichischen Clubs Haugschlag und Adamstal bei der Haugschlag NÖ Open (21. – 23.5.) und der Adamstal Open powered by EURAM Bank (26. – 28.5.) wie schon in der Saison 2013 erneut Gastgeber der Pro Golf Tour.

Vom 4. bis 6. Juni feiert die Pro Golf Tour bei der Kemer Country Golf Open ihre Premiere im türkischen Istanbul; Austragungsort ist der Kemer Golf & Country Club. Mit der CEEVEE Leather Open steht vom 15. bis 17. Juni im GC Glashofen-Neusaß das erste Turnier in Deutschland auf dem Programm. Es folgen der Klassiker Praforst Pro Golf Tour Fulda (11. – 13. Juli), die LOTOS Polish Open (21. – 23. Juli), die Castanea Resort Open (28. – 30. Juli), die Augsburg Classic (11. – 13. August) und der Preis des Hardenberg GolfResort (31. August – 2. September). Vom 25. bis 27. September ist mit der Deutsche Bank Polish Masters Pro Golf Tour Championship das große Saisonfinale erneut in Polen terminiert. Spätestens dort entscheidet sich, welcher Spieler den Gesamtsieg 2014 verbuchen kann und wer direkt in die 2. Liga des Turnier-Golf in Europa aufsteigt, sprich, wer ab 2015 auf der European Challenge Tour abschlagen darf.

Das könnte dann erstmals auch ein Amateur sein: Im Zuge der Kooperation der PGA of Germany und des Deutschen Golf Verbands auch bezüglich der Pro Golf Tour wurde das Ranglistensystem der Tour verändert: Jeder Euro wird in Punkte umgewandelt. Allein diese sind ab sofort ausschlaggebend für die Rangliste. Gewinnt also beispielsweise ein Amateur ein mit 30.000 Euro dotiertes Turnier, so erhält er dafür 5000 Ranglistenpunkte; das Sieger-Preisgeld von 5000 Euro geht an den bestplatzierten Professional. „Mit dieser Änderung wollen wir auch Deutschlands und Europas Spitzen-Amateuren einen Anreiz geben, sich auf unserer Tour frühzeitig immer wieder auch mit Professionals zu messen“, so Rainer Goldrian, Geschäftsführer der Pro Golf Tour.

 

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