2011 – angeklopft

Weihnachten ist vorüber. Ich würde mich freuen, wenn alle Wünsche in Erfüllung gegangen sind. Allerdings – über unvermeidliche Begleiterscheinungen möchte ich nicht reden. Ich denke, jeder weiß, was ich meine, wenn ich vom Lied, äh, Leid der Gänse rede. Wer nun an diesem Lied, äh, Leid, zu leiden hat, dem empfehle ich als absoluter Befürworter von marktfrischer Gemüsesuppe mein „A-la-Fredo-Schlankrezept“ für die Tage nach den großen „Fressen“.
Allerdings stehen schon wieder einige kilokritische Tage bevor. Trotz der damit verbundenen potenziellen Gefahren für Leib und Leber – lohnt sich ein Blick zurück? Ich denke in diesen letzten Tagen oft an die schönen, aber auch nachdenklich stimmenden Momente des ausgehenden Jahres.

Über den Golfplatz, über die positive Entwicklung des Clubs, über die Reorganisation der Gastronomie, ist oft berichtet worden. Und doch – in der Gesamtbetrachtung ist das wie in einem Dokumentarfilm, in dem jedes einzelne Mitglied Jahr für Jahr einen wichtigen Beitrag leistet.

Doch kaum ist der Auftragszettel 2010 abgearbeitet, harrt schon der nächste auf Erledigung. Der Wegebau auf dem Golfplatz, die Durchforstung der Anpflanzungen zwischen den Golfbahnen und die Sanierung der Teiche am Clubhaus haben ab sofort Priorität. Sobald der Schnee gewichen ist und die starren Krallen der Kälte den Boden losgelassen haben, wollen wir anpacken.

Könnt ihr euch vorstellen, wie ich mich über die Teiche am Clubhaus freuen werde, wenn sie nicht mehr Schlammlöcher sind. In denen Forellen und Karpfen schwimmen, an deren Ufern Lilien blühen und Frösche ihr vertrautes Quaken quaken. Dann endlich wird sich die Seeterrasse wie von selbst mit Gästen füllen, die die maritime Nähe lieben.

Schöne Momente sind also vorgezeichnet. Und wir werden golferisch auch nicht zu kurz kommen. Das sagt mir mein Gefühl, das ebenso untrüglich ist wie die Gewissheit, dass auch bei wiederholter Wiederholung eines Golfschlags weder mit gleicher Dosierung noch gewohnter Wirkung gerechnet werden darf. Also: alles wird anders bleiben.

Vor dem Hintergrund meines gewagten Ausblicks möchte ich an den 1. Januar 2011 um 15 Uhr im Waldschlößchen erinnern. Wir wollen uns in lockerer Runde treffen. Wer Zeit hat, soll kommen. Die Zufahrt zum Waldschlößchen wird geräumt sein. Lasst uns klönschnacken und ein bisschen spintisieren, wie 2011 werden könnte. Wie es dann wirklich wird, daran wollen wir gemeinsam arbeiten und golfen.

Ich freue mich auf den 1. Januar 2011. Bis dahin viele Grüße und einen guten Rutsch ins neue Jahr

Euer Friedrich Schröder