Wilkommen im Golfclub

Wenn Sie mit dem Golfspielen beginnen möchten haben Sie zwei Möglichkeiten zur Auswahl: Entweder sie werden Mitglied in einem Golfclub oder Sie entscheiden Sie für die Vereinigung clubfreier Golfer (VcG) oder eine andere clubfreie Variante. Beide Möglichkeiten stehen Ihnen offen um die Platzreife zu erlangen.

Die Mitgliedschaft in der VcG ist eine preisgünstige Möglichkeit um in den Golfsport einzusteigen. Die Mitgliedskarte kostet 220 EUR, ermäßigt ist Sie für 115 Euro zu haben. (Genaueres können Sie direkt bei der VcG. Erfahren. (Kontakt siehe unten). Als clubfreier Golfer können Sie nach Abschluss der VcG-Green-Card-Prüfung gegen eine Gebühr, das Green Fee, auf 590 Plätzen in Deutschland als Gastspieler abschlagen.

Die Mitgliedskarte wird auch im europäischen Ausland akzeptiert. Allerdings empfiehlt es sich, sich dort vorher anzumelden. Weitere Informationen erhalten sie direkt bei der VcG.

Die andere, „klassische“ Variante ist die Mitgliedschaft in einem Golfclub. Bei dem Beitritt in einen Club werden Aufnahmegebühr und Jahresbeitrag fällig. Die teilweise hohen Einstiegskosten hängen mit den hohen Bau- und Unterhaltskosten der Plätze zusammen. Viele Vereine bieten für Kinder und Jugendliche spezielle Sonderkonditionen an. Weitere Informationen erhalten Sie bei den einzelnen Golfclubs. Am besten erkundigen Sie sich bei einem Golfclub in Ihrer nähe!
Viele Clubs bieten unterschiedliche Mitgliedschafts-Modelle gerade auch für Einsteiger an, zum Beispiel ein- oder mehrjährige Schnuppermitgliedschaften zu besonders günstigen Konditionen und ohne Aufnahmegebühr. In dem Club, in dem Sie Mitglied sind, spielen Sie das ganze Jahr kostenlos und so oft Sie wollen.

Der Golfinteressierte sollte sich Zeit nehmen, um sich über die unterschiedlichen Angebote der Vereine zu informieren. Dabei spielen vordergründig sicherlich die Kosten für die Aufnahme und Mitgliedschaft eine wesentliche Rolle. Aber kommen danach eventuell Folgekosten auf das potenzielle Mitglied zu? Wie ist die Beitragsentwicklung der letzten Jahre? Wurden Umlagen erhoben und sind diese noch zu erwarten? Wie langfristig sind Pachtverträge angelegt? Sind Spielberechtigungen befristet? Neben dieser objektiven, durch Vergleichzahlen belegten Bewertung spielt die Beurteilung „aus dem Bauch heraus“ eine entscheidende Rolle. Dazu ist unbedingt zu empfehlen, sich einmal ungestört auf der jeweiligen Anlage umzusehen. Wie funktional ist das Clubhaus? Sind die Mitarbeiter sympathisch? Wie sieht der Platz aus? Welche Kompetenz vermittelt der Golflehrer, dessen Ausbildungsmethoden den Spaß am Spiel wecken soll?

Zunächst entzieht sich dem Laien die Beurteilung des Golfplatzes: jede Bahn beginnt mit dem „Abschlag“ und endet mit dem „Grün“. Mit der spielerischen Entwicklung steigt aber auch der Anspruch an die Fairways: sind Hindernisse geschickt einbezogen, ist eine abwechslungsreiche Kulisse vorhanden, macht es Spaß, diesen Platz als seinen Heimatplatz immer wieder zu spielen? Hinterlässt dann dieser Besuch einen nachhaltig guten Eindruck, so wird dieses Wohlgefühl eine nicht unwesentliche Rolle bei der Entscheidung für einen Vereinsbeitritt spielen.

Speziell für Einsteiger sind auch die rund 160 öffentlichen Golfanlagen interessant. Hier können Sie auf der Driving Range, einem Kurzplatz oder einer 9-Löcher-Anlage Ihren Schwung trainieren, Bälle schlagen und auch ohne Platzerlaubnis eine Runde über den Platz gehen.