Wie geht Golfen? Tipps und Tricks für Anfänger

Über Tipps und Ratschläge freut sich jeder – ob es für die Zubereitung von Speisen, für sparsames Haushalten oder für den Sport ist. Auch Golfer sind Ratschlägen nicht abgeneigt und erst recht, wenn es sich um Anfänger und Golf-Interessierte handelt.

Golf ist eine Sportart, bei der es Abwechslung nicht mangelt. Es ist eine ideale Mischung aus Erholung in der freien Natur, Spaß am Spiel sowie physischer und mentaler Herausforderung. Es wäre völlig falsch zu behaupten, dass Golfen nur Senioren Vorteile bietet, weil man sich dabei nicht körperlich verausgaben und anstrengen muss. Richtig ist vielmehr, dass auch bei dieser Sportart der Körper in Anspruch genommen wird. Golfen ist optimal für Jung und Alt. Bei diesem Sport bewegt man sich viele Stunden und ist dabei ständig an der frischen Luft und in der Natur. Hierbei kann Ausdauer und Kraft trainiert und das Konzentrationsvermögen gesteigert werden. Zusätzlich macht es Spaß, zusammen mit Freunden, Familie oder dem Partner, das Golfspiel zu erleben. Spaß machen auch Wetten. Besonders, wenn man gemeinsam mit seinen Freunden auf Golfsport wettet und unterschiedliche Wettarten nutzt. Interessierte können sich auf den Webseiten von Wettanbietererfahrungen.com umfassend über Golf-Wetten informieren.

Aller Anfang ist nicht überhaupt nicht schwer

Golf-Anfänger sollten für das Erlernen einige Golfstunden nehmen und sich von einem professionellen Golflehrer erläutern lassen, was zu einem Equipment alles gehört und sich mit dem Platz, mit den wichtigsten Regeln sowie mit den wesentlichen Schwungtechniken vertraut machen. Zusätzlich wäre es ratsam, sich die richtigen Aufwärmübungen für die Muskeln beizubringen. Sie sind vorbereitend wichtig auf die kommende Belastung.

Der Driving Range (Bereich zum Üben langer Schläge) gehört genauso dazu wie Abschlagsübungen. Dabei sollte stets auf den Golfschwung geachtet unterschiedliche Schläger benutzt werden. Die richtige Technik beim Golfen zeichnet sich nicht durch Kraft, sondern durch den optimalen Schwung aus.

Foto: Landwehr.

Putten

Für manche Golfspieler ist es die höchste Kunst und es ein maßgeblicher Bestandteil des Golfspiels: Das Putten. Es zählt zu den gravierenden Schlägen, weil das Ziel – das Einlochen über eine kurze Distanz mit natürlich möglichst nur einem Schlag – erreicht werden sollte. Putten sollte stets mit höchster Schwungpräzision getätigt werden, da damit das jeweilige Loch abgeschlossen wird und danach feststeht, welches Ergebnis letztendlich erzielt wurde. Putten kann also über Niederlage oder Sieg entscheiden. Entsprechend intensiv sollte auch deshalb das Schlag-Training ausfallen.

  • Tipp: Der beste Trick beim Putten besser zielen zu können, ist die konsequente Unterscheidung von kurzen und langen Putts: So unterscheidet man zwischen kurzen Putts von zwei Metern und lange Putts ab drei Meter. Bei ihnen spielt die Schlaggeschwindigkeit eine ganz besondere Rolle.

Chippen

Eine gefühlvolle Hand ist auch beim Chippen angesagt. Darunter versteht man den Schlag, der den Ball vom Vorgrün ins Grün befördert. Doch zuvor muss die Lage des Balls gemustert und abgeschätzt werden, wie weit er fliegen und anschließend rollen muss.

  • Tipp: Am besten zwei Probe-Chipps machen, damit man den richtigen Bodenkontakt spürt. Für eine entsprechende Übung in dieser Situation werden zwei Bälle und neun unterschiedliche Loch-Stationen rund um das Grün gebraucht. Die Entfernung zum Loch sollte sich jeweils zwischen sechs und zwölf Metern bewegen. Ziel der Übung ist, so wenig wie möglich Schläge für die Stationen zu benötigen. Beide Bälle werden nacheinander gechippt und danach wird der bessere Ball aus der Übung genommen und mit dem „schlechteren“ Ball weiter gespielt.

Der Pitch zur Annäherung an das Grün.

Pitchen

Schläge über Distanzen von 10 bis 50 Metern nennt man Pitchen. Es ist ein Annäherungsschlag, der in hohem Bogen den Ball ins Grün befördern soll. Mit einem vollen Schwung kann der Ball – je nach gewähltem Schläger – zwischen 50 und 260 Meter weit geschlagen werden. Was hierbei zählt, ist nicht nur die Weite, sondern auch die Genauigkeit, weil die benötigten Schläge bis zum Einlochen am Ende über Sieg oder Niederlage entscheiden.

  • Tipp: Der Schlägerkopf sollte geschlossen rotieren. Der Ball wird sauber getroffen, wenn die Sohle des Schlägerkopfs nach oben zeigt. Der Oberkörper sollte ruhig gehalten, Hände und Schläger vor der Hüfte und den Armen auf der Schwungebene bleiben.
Präziser Schlag aus dem Bunker auf das Green durch Spieler aus Belfast, im Hintergrund das gegnerische Team aus Pretoria.

Präziser Schlag aus dem Bunker auf das Green.

Bunkerschlag

Viel Geschick erfordert ein ganz spezieller Schlag: Der Bunkerschlag. Er kommt zum Einsatz, wenn der Ball in einem Sandbunker liegt. Vor dem Bunkerschlag darf der Sand mit dem Schläger allerdings nicht berührt werden.

  • Tipp: Als Anfänger sollten besonders die Schläge auf kurzen Distanzen geübt werden, da sich dadurch das eigene Handicap rasch verbessern lässt. Übern ist beim Bunkerschlag besonders wichtig. Generell gilt: Auf keinen Fall dem Ball nach dem Abschlag nachblicken. Dadurch wird der Ball getoppt und fliegt verzogen weg. Lieber den Blick nach dem Abschlag für einige Sekunden bewusst nach unten richten, um den typisch klassischen Anfängerfehler zu vermeiden.