Skurrile und verrückte Golflöcher und Golfplätze

Der Golfsport hat so einige Vorurteile – es sei ein elitärer Rentnersport und ein teurer Zeitvertreib. Aber mittlerweile ist Golfen in vielen weltweiten Ländern ein Freizeitsport, der von einem großen Querschnitt der Gesellschaft gespielt wird. Kein Wunder, denn Golfen macht glücklich, macht Spaß und hält gesund. Denn Golfen ist eine wunderbare sportliche Alternative zu Wandern, Schwimmen oder Nordic Walking und viele Golfer nutzen sogar die Möglichkeit, auf ihren Sport zu tippen. Informationen über die verschiedensten Wett- und die vielfältigen Sportarten lassen sich auf www.sportwetten.net finden.

Golf bietet sogar einen therapeutischen Effekt bei zu hohem Cholesterin oder Bluthochdruck. Aber: Golfen ist absolut gut für Geist und Körper, aber er kann auch stressig sein. Das ist der Fall, wenn man als Golfspieler vor extremen Herausforderungen auf dem Platz steht. Aber wenn „nur“ die Platzierung der Fahne, das Grün mit Sandlöchern und heiklen Wasserlöchern umgeben  oder ein baumumzäuntes enges Fairway die Herausforderung war, dann ist das eigentlich noch gar nichts Aufregendes. Denn es gibt Golfplätze mit skurrilen und wirklich verrückten (und schweren) Golflöchern, die auf der ganzen Welt verteilt sind.

The Elfego Baca Shootout in Socorro, New Mexico (USA)

Hole-In und gewinnen, scheint auf diesem Platz nahezu aussichtslos zu sein. Er ist nämlich mit allen möglichen Sorten von Kakteen übersät. Für das jährliche Ein-Loch-Shooting werden die Spieler zum Socorro Peak mit Allradfahrzeugen gefahren. Das ist eine 2.208 Meter hohe Bergspitze, von der den Berg hinunter geschlagen wird: Fliegen muss der Ball auf ein „Grün“ mit einem Durchmesser von 15 Metern, das auf dem Gelände der Technischen Universität liegt. Das sind mal gerade 780 Meter weiter unten und fast fünf Kilometer entfernt. Die Spieler dürfen jeden Ball zwar erneut vom Tee schlagen, aber dabei haben viele Spieler schon neben Klapperschlangen auch den einen oder anderen Berglöwen gesehen.

7. Loch 1 im Cliff House Hotel in Ardmore, Waterford (Irland)

Irlands einzigartigstes Loch (7.) ist eingebettet auf einem schwimmenden Grün am Cliff House Hotel. Hier wird von der Golf-Tee-Box Terrasse abgeschlagen, um den schwimmenden Ponton inmitten der Ardmore Bucht zu treffen. Wer sein Ziel verfehlt hat, braucht sich um den Ball keine Gedanken zu machen: Sie werden umweltfreundlich als Futter für die Fische hergestellt, sind innerhalb von wenigen Stunden biologisch abbaubar und macht die Ardmore-Fische glücklich.

Nullarbor Links Golf Course in Australien

Der längste Golfplatz der Welt befindet sich natürlich in Australien. Für eine Golfrunde sollte man sich hier vier Tage Zeit nehmen. Während die einen mit dem Golfcaddy, die anderen mit einem Allradfahrzeug zu den Golflöchern gefahren werden, so könnte man sich auf dem Nullarbor Links Golf Course auch mit dem Flugzeug transportieren lassen. Der 18-Loch, Par-73 Golfplatz erstreckt sich über 1.300 Kilometer und die Abschläge liegen zwischen zehn und 180 Kilometer voneinander entfernt – stets in einer anderen der achtzehn verschiedenen Städte. Die Golfstrecke geht von Kalgoorlie in Westaustralien bis nach Ceduna in Südaustralien, darunter sind auch Löcher in der Nullarbor Wüste. Wilde australische Tiere gehören zu den Wegbegleitern der reisenden Golfer.

Loch 19 auf dem Legend Golf & Safari Resort in Waterberg, Südafrika

Hole-In für eine Million Dollar – Herausforderung genug? Wer sich auf diesem 18-Loch Golfplatz noch das zusätzliche Par-3 Loch gönnen möchte, der steigt in den Helikopter und schlägt den Ball von einem Kliff auf dem Hanglip Mountain ab – das sind mehr als 400 Meter über dem Grün. Glück spielt hierbei eine große Rolle, denn die Entfernung bis zur Fahne, die sich auf einem Grün in der Form des afrikanischen Kontinents befindet, beträgt mehr als 380 Meter.

Loch 14, Coeur d’Alene Resort Golfplatz in Idaho (USA)

Das berühmteste Loch dieses Golfplatzes befindet sich auf einer schwimmenden Par-3-Golfinsel. Knapp 1.400 Quadratmeter Grün, die 140 Meter vom Seeufer entfernt im Wasser liegen, fordern schon seit zwei Jahrzehnten Golf-Profis und Amateure heraus. Der Ball wird abgeschlagen und danach (wenn das Grüne getroffen wurde) geht es an Bord eines Pendelschiffs, um den Ball einzulochen. Egal wie die Golfrunde auch ausgeht, jeder bekommt eine Urkunde mit Schlagzahl, Namen und Datum.

Indoor Ghetto Golf in Liverpool (England)

Und wem all die genannten Löcher und Golfplätze noch nicht verrückt genug sind, der sollte nach Liverpool reisen. Denn völlig durchgeknallt und außergewöhnlich gibt es hier den Ghetto Kurs in einer alten Brauerei mit 18 Löchern, kombiniert mit Bars und einem Street-Food-Stand. Hier befinden sich unter anderem ein altes Segelboot, ein Hippiewohnwagen und ein großes Haus, durch die jeweils der Ball hindurch ins Loch geschlagen werden muss. Aus einem Baumhaus heraus beschallen DJ`s die Anlage.