Clubfrei Golfen

Im Gegensatz zu Ländern wie den USA, Großbritannien oder in skandinavischen Ländern ist Golf in Deutschland weiterhin sehr stark verbandsmäßig organisiert. Dabei entwickelten sich in den vergangenen Jahren Konzepte für einen günstigen Einstieg in den Golfsport.

Nicht alle diese Ansätze sieht der DGV gerne, durch den Zuwachs an neuen Golfanlagen und gestiegenen Konkurrenzdruck sind viele Golfclubs heute aber dankbar über jeden Greenfee-Spieler – auch ohne DGV-Vollmitgliedschaft. Davon gibt es einige:

1. Verein clubfreier Golfer (VcG)
Rund 21.000 Golfer nutzen den Ausweis der DGV-Tochter VcG, um ohne Clubmitgliedschaft auf 630 der 800 vollwertigen deutschen Golfplätze zu spielen.
2. Fernmitgliedschaften in DGV-Golfclubs
Ca. 32.500 Golfer wurden 2010 als „Fernmitglieder“ bei offiziellen DGV-Golfclubs geführt. Für 200-300,-EUR jährlich kommt man in den Genuss des begehrten Ausweises – nur kostenloses Spielen beim Heimatclub ist nicht inklusive.
3. Ausländische Golfclubmitgliedschaft
Für teilweise unter 100,-EUR pro Jahr schlossen rund 13.500 deutsche Golfer Mitgliedschaften z.B. in Schottland – und werden bei vielen Golfclubs zumindest schief angeschaut.

4. Öffentliche Golfplätze
Hier spielen Inhaber der Platzreife ohne Clubmitgliedschaft gegen Greenfee Golf – ca. 3.000 Golfer tummeln sich auf rund 25 passablen
Anlagen.

Über 10% der deutschen Golfer haben einen Weg in den Golfsport gewählt, der deutlich geringere fixe Einstiegskosten, allerdings höhere variable (Greenfee-)Kosten mit sich bringt.

Hier finden Sie eine Übersicht an günstigen Fern- und Gastmitgliedschaften. 

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