Wanderlust ohne Verletzungsfrust

Wandern erfreut sich bei Jung und Alt wachsender Beliebtheit. Der Trendsport tut Körper und Seele gut: Die Beinmuskeln werden gestärkt, das entlastet langfristig die Gelenke. Dazu kommt das Naturerlebnis, das auch in der trüben Jahreszeit die Stimmung aufhellt. Doch was anscheinend frei von „Action“ ist, birgt trotzdem erstaunlich viele Verletzungsrisiken.Besonders häufig betroffen ist das Sprunggelenk.

Über sechs Millionen Menschen in Deutschland haben die Freude an der ältesten Natursportart entdeckt und gehen laut einer aktuellen Umfrage des Instituts für Demoskopie in Allensbach regelmäßig wandern. Das macht nicht nur Spaß, sondern stärkt auch das Immunsystem und beugt Risikofaktoren wie Übergewicht und damit Stoffwechselkrankheiten vor.

Risiko Selbstüberschätzung

Ob sportlich oder gemütlich, unabdingbar ist in jedem Fall geeignetes Schuhwerk, für Winterwanderungen außerdem kältefeste Funktionskleidung. Darüber hinaus sollten es Ein- und Wiedereinsteiger langsam angehen lassen und mit 2- bis 2,5-stündigen Touren beginnen, die als leichte Wanderrouten markiert sind. Im Rausch einer beeindruckenden Naturkulisse kommt es häufig zu Selbstüberschätzung. Dann werden Unachtsamkeit oder Müdigkeit mit vermehrten Fehlschritten zur Stolperfalle. Bei Erschöpfung, aber auch aufgrund mangelhafter Ausrüstung ist schnell ein Umknicken oder Sturz möglich.

Im Notfall rasch handeln

Nur ein falscher Schritt genügt. Knickt der Fuß um, sind meist Schmerzen und Schwellungen die Folge. Fällt auch das Auftreten schwer, spricht das für eine Verstauchung (Distorsion), die zu den häufigsten Fußverletzungen gehört. Risse von Bändern und Muskelfasern kennzeichnen eine schwere Verstauchung. Gehen ist dann unmöglich. Auch bei leichten Verletzungen gilt es, sofort zu reagieren: Ohne Behandlung kann es zu langwierigen funktionellen Einschränkungen kommen.

Soforthilfe für folgenlose Mobilisierung

Bei einer akuten Verletzung des Sprunggelenks sollten sich nach Meinung von Sportmedizinern Freizeitsportler wie Profis an die PECH-Regel halten: Pause (P) einlegen, sofortige Kälteanwendung mit Eis (E), Compression (C) – das heißt ein mäßig fester Druckverband – und Hochlagern (H). Um unterwegs im Notfall einen Salbenverband anlegen zu können, gehört das richtige Arzneimittel in die Wanderapotheke.

Natürlich gegen Schmerzen

Gängige Schmerzmittel sind nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR), etwa Diclofenac und Ibuprofen. Jedoch führen sie bei langfristigem Gebrauch zu Nebenwirkungen wie Magenschmerzen und Übelkeit. Mit Traumeel Creme steht eine Alternative mit 14 natürlichen Wirkstoffen wie Arnika, Kamille, Gänseblümchen und Beinwell zur Verfügung. Das natürliche Arzneimittel beeinflusst verschiedene lokale Entzündungsprozesse, vermindert das Entzündungsgeschehen und fördert die Wundheilung. Schmerzen werden gelindert und Blutergüsse reduziert. Bei anhaltenden Schmerzen ist unbedingt ein Arzt aufzusuchen.

Der richtige Wanderschuh…

…hat ein grobes Profil für sicheres Auftreten und um Ausrutschen oder Umknicken zu vermeiden. Grundsätzlich sollte er eine gute Dämpfung beim Bergabgehen ermöglichen, fest anliegen ohne einzuengen und Halt bieten. Turnschuhe sind deswegen für Wandertouren ungeeignet. Achten Sie auch auf robuste Materialien und möglichst nahtlose Verarbeitung. Leder ist bei jeder Temperatur atmungsaktiv und langlebig. Neue Wanderschuhe sollten schon vor der ersten Wandertour eingelaufen werden.

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