Travelers Championship

Geschichte:
Das Turnier existiert bereits seit dem Jahr 1952. Gegründet wurde es damals unter dem Namen Insurance City Open. 1967 dann wurde es unter dem Hauptsponsor Canon in die Greater Hartford Open mit Beinamen des Entertainers Sammy Davis Jr., der hier des öfteren Pro-Am’s mitspielte, umbenannt.
Das von 2004-2006 unter dem Namen Buick Championship bekannte Turnier wird nun seit dem Jahr 2007 als Travelers Championship ausgetragen.
Der Turnierrekord stammt aus dem Jahr 1982 von Tim Norris. Er benötigte für die vier Runden damals nur 259 Schläge und blieb somit unglaubliche 25 unter Par.
Bekannt ist das Turnier auch dafür, dass jedes Jahr sehr schöne Charity-Aktionen gestartet werden. So konnten seit 1952 schon über $25 Millionen an umliegende Gesellschaften gespendet werden.

Platz im Jahr 2008:
Der TPC at River Highlands ist ein sehr alter Platz, welcher schon im Jahr 1928 von Robert Weed designed und unter dem Namen Edgewood Country Club gebaut wurde.
Im Jahr redesignte Pete Dye den Kurs; seitdem trägt er auch erst den Namen und gehört der Gruppe der Tournament Player’s Clubs an.
Es handelt sich um einen Par 70 mit einer Gesamtlänge von 6.820 Yards; damit hat er eine durchschnittliche Länge der Kurse auf der Tour.
Der Platz ist eine Mischung aus Linkscourse und Waldplatz und bietet somit eine gelungene Abwechslung für die Profis. Er ähnelt sehr dem South Course in Torrey Pines, auf dem in der letzten Woche die U.S. Open ausgetragen wurde.
Der beste Platz Connecticuts und einer der Top 100 der USA hat zurecht schon einige Awards gewonnen.
Ähnlich wie im Augusta National Country Club hat auch der TPC at River Highlands eine Art „Amen Corner“. Die Bahnen 15-17, genannt Golden Triangle, schlängeln sich um einen vier Hektar großen See und bringen einige Tücken und schwierige Schläge mit sich.
Laut Stewart Cink sind diese drei Löcher plus die 18. Spielbahn die vier schönsten und interessantesten Schlusslöcher der ganzen Welt.

Ehemalige Sieger:
Mit Arnold Palmer und Sam Snead konnten bereits in den ersten vier Jahren zwei Golflegenden den Titel gewinnen. Palmer konnte 1960 sogar noch einen zweiten Sieg einfahren und ist damit einer von nur fünf Spielern, die das Turnier mehrfach für sich entscheiden konnten.
Rekordhalter in dieser Bilanz ist Billy Casper, der von 1963 bis 1973 insgesamt viermal gewinnen konnte.
Als Sieger der „Neuzeit“ stehen unter anderem Paul Azinger oder auch der diesjährige Favorit Stewart Cink in der Liste.
Prominentester Sieger allerdings ist mit ebenfalls zwei Siegen in den Jahren 2001 und 2002 Phil Mickelson.

Autor: Timm Göller