5 Tipps zum Golfen mit Sehhilfe

Golf ist ein Sport, der durchaus auch mit großem körperlichem Einsatz gespielt wird. Und wenn dann eine Sehhilfe, wie eine Brille, nicht richtig sitzt, dann kann dies unter Umständen sehr störend sein. Häufig ist es zudem so, dass das Loch bei einer bestehenden Kurzsichtigkeit trotz Brille oder Kontaktlinsen nicht richtig eingesehen werden kann. Ist keine Behandlung hoher Weit- oder Kurzsichtigkeit vorgesehen, kann die richtige Sehhilfe hier durchaus entscheidend für das Handicap eines passionierten Golfers sein. Denn bei herkömmlichen Brillen wird beim Schliff der Gläser nicht berücksichtigt, dass ein Golfspieler in allen Richtungen das Glas der Sehhilfe benötigt. Auch Sonneneinstrahlung und Reflexionen können stören. Gleiches gilt für Regentropfen auf dem Glas.

Eine Golfsport-Brille hilft, das Handicap zu verbessern

Wie in jedem Sport sollte sich auch ein Golfer eine spezielle Golf-Brille anpassen lassen, ist er bspw. kurzsichtig. Bei einer herkömmlichen Brille für den Alltag lässt die Schärfe an den Seiten der Brille nach. Die benötigte Rundum-Sicht ist nicht gegeben. Genauso verhält es sich auch mit dem Golfball, der abgeschlagen werden soll. Individuell geschliffene Gläser schaffen Abhilfe. Golfball, Loch und Umgebung werden vom Auge wieder erkannt.

Golfbrille aus dem 3d-Drucker

In Berlin gibt es einen Hersteller der individuelle Golfbrillen aus einem 3D-Drucker fertigt. Dabei steht vor allem das Design im Vordergrund.

Herkömmliche Gleitsichtgläser sind oft nicht zu empfehlen

Beim Spiel muss der Golfer schnell zwischen dem kurzen Abstand zum Golfball und der Aussicht aufs Grün wechseln. Mit normalen Gleitsichtbrillen wird dieser Bereich jedoch nicht selten verzerrt oder wird unscharf. Dadurch kommt es immer wieder zu Fehlschlägen des Golfers und das Handicap verschlechtert sich. Auch hier sind spezielle und gekurvte Gläser die richtige Lösung. Sie werden extra für Golfsportler hergestellt, der damit alle Sehrichtungen unverzerrt und schnell erfassen kann. Für en Kauft gibt es auch einige, wenige Geschäfte die sich auf Brillen für Golfer spezialisiert haben.

Beim Golfen der Sonne ausgesetzt

Eine gute Golfbrille sollte durch ihren individuellen Schliff jedoch nicht nur das bessere Sehen ermöglichen, auch ein ausreichender Sonnenschutz muss gewährleistet sein. Golf wird oft in greller Sonne, Abschläge gegen das Sonnenlicht gespielt. Dabei sollte das Auge unbedingt vor UV-Strahlen geschützt werden. Und das gilt nicht nur für Golfer, die sowieso eine Sehhilfe benötigen. Um vor Blendung zu schützen empfehlen Experten ein Glas in der Farbe Purple Power. Dabei handelt es sich um eine dunkel- bis hellviolette Tönung der Gläser. Sie verstärkt vor allem im Grünbereich die Kontraste, was für jeden Golfer wichtig ist, will er Breaks auf den Grüns lesen können.

Kontaktlinsen und Golfen

Trägt ein Golfer Kontaktlinsen, so besitzen diese durch die Nähe zur Linse des Auges den Vorteil, dass die Sehkraft nicht durch einen Brillenrahmen behindert wird. Anders als bei einer Brille, folgen Kontaktlinsen dem Auge direkt. Daher haben Golfer mit Kontaktlinsen in der Regel keine Schwierigkeiten, dem Golfball mit klarem Blick zu folgen. Es gibt aber spezielle Linsen für Golfer die mehr Tiefenschärfe bieten. Außerdem hilft eine spezielle Tönungen bei den besonderen Lichtverhältnissen auf dem Golfplatz.

Auf Kontrasterhöhung achten – keine Sonnenbrille mit grünen Gläsern

Golft man mit einer herkömmlichen Sonnenbrille, sollte man darauf achten, dass diese keine grün gefärbten Gläser besitzen. Grün absorbiert nur das Licht roter Wellenlängen was einen einen deutlichen Kontrastverlust zur Folge haben. Dadurch kann unter Umständen das Grün des Golfplatzes als gerade Fläche empfunden werden, obwohl hier Unebenheiten existieren.

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