Mit Golf Kompressionskleidung gut gerüstet

Golfprofi Steve Marino mit Cold Gear Mock trägt spezielle Kompressionskleidung für Golfer

Golfprofi Steve Marino mit Cold Gear Mock trägt spezielle Kompressionskleidung für Golfer

Ist Kompressionskleidung nur etwas für Leistungssportler? Nicht wirklich, denn auch für Amateur-Golfer kann die Funktionskleidung wichtig sein. Kompression bedeutet so viel wie: eng am Körper anliegende Bekleidung,  direkt auf der Haut. Sie regt, das haben Untersuchungen von verschiedenen Mediziner und Universitäten bestätigt, das Herz-Kreislauf-System an, fördert die Blutzirkulation und unterstützt die Muskelarbeit. Die Kompressionswirkung bewirkt eine geringere Ermüdung der Muskeln durch eine deutliche Reduzierung der Muskelvibrationen rund um den aktiven Muskel, so dass kein kräftezehrender Energieverlust mehr stattfindet. Das wirkt sich positiv auf den gesamten Organismus aus und steigert die sportliche Leistung. Daher ist Kompressionskleidung im Golf durchaus einen Blick wert.

Nicht nur während der Golfrunde, auch danach

Trägt man Kompression nach der sportlichen Tätigkeit, beschleunigt sie die Regeneration des Körpers und der Muskulatur. Angenehm ist die Temperaturregulierung, Schwitzen das wichtigste Mittel zur Abkühlung des Körpers. Die Kompressionswirkung unterstützt die schnelle Verdunstung und damit die rasche Kühlung.

Erwiesen ist, dass die Feuchtigkeit durch die eng anliegende Konstruktion schneller von der Haut an die Kleidung abgegeben wird und von dort aus rascher und gleichmäßiger verdunsten kann. Dadurch fühlt sich der Sportler frischer und leichter, die sportliche Aktivität wird als weniger anstrengend wahrgenommen.

Golf Kompressionskleidung: Unter der Rüstung gut geschützt

Als der Footballspieler Kevin Plank vor 14 Jahren als erster in den USA funktionelle Baselayer für sich und seine Mannschaftskollegen entwickelte, verfolgte er damit zunächst eine eigennützige Idee: Anstatt im Spiel unangenehm feuchte Baumwollhemden auf der Haut zu haben, wollte er schnell trocknende und eng anliegende Funktionsshirts, die unter den Mannschaftstrikots nicht auftrugen. Das stellte sich bald als sehr komfortabel und vor allem leistungsteigernd heraus. Seine Erfindung von Kompressionunderwear wurde in den USA schnell zum Erfolg.

Als Marke „Under Armour“, was so viel heißt wie „Unter der Rüstung“, hat Plank mit seinen eng anliegenden Kompressionsshirts in den USA ein neues textiles Segment erschlossen, von dem die Marke heute etwa 80 Prozent Marktanteil besetzt.

Studien mit der Under Armour Heat Gear für Einsätze bei warmen Temperaturen haben folgende Werte ergeben:

  • Nach 60-minütigem Training ist der Head Gear-Baselayer wegen geringerer Feuchtigkeitsspeicherung um 53 % leichter als ein Baumwoll-T- Shirt.
  • Nach 60-minütigem Training ist der Head Gear-Baselayer dem zufolge um 50 % leichter als andere Funktionsmaterialien.
  • Wissenschaftliche Studien mit Under Armour Kompression-Baselayer haben ergeben, dass Athleten aufgrund verbesserter Wärmeregulierung mehr Ausdauer haben. Dadurch wird die sportliche Aktivität als weniger anstrengend wahrgenommen.
Gregor Landwehr

Über Gregor Landwehr

C. Gregor Landwehr gründete das Onlinemagazin im Jahr 2005. Er arbeitet als freier Journalist für den WDR und schreibt unter anderem für die NZZonline, und andere Zeitungen und Onlinemagazine. Landwehr ist Mitglied im Deutschen Journalistenverband. Sie erreichen ihn unter der Emailadresse landwehr at golfsportmagazin.de

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