Golfmode am Rande der Etikette

Was haben Andre, David und Markus gemeinsam? Sie alle störte das zwanghafte das Golfmode häufig anlastet. „Mich stört im Grunde genommen der im Volksmund geläufige Ausdruck “ die Etikette zu wahren“ Gundsätzlich steh ich auch für ein ordentliches Outfit , nur warum nicht das Zwanghafte, für die die sich unwohl fühlen, etwas freitzeittauglicher gestalten“, so David.

Gemeinsam gründeten Sie das Modelabel „Liebmann“. „Wir wollten vor allem einen deutschen Namen, der sich seriös und ehrlich anhört ,weg von den ‚hauptsache ein gut klingendes englisches Wort‘-Anbietern“, so Markus Hinze. „Liebmann ist eine Kombination aus dem Ort aus dem wir stammen Liebenburg und dem Ausruf „Oh Mann“, also ein Wortspiel. Liebmann, aber lieb sind wir deswegen noch lange nicht.“
Auch wenn es bislang nur Poloshirts und ein paar Accessoires in der Kollektion gibt, die drei Jungs haben noch viel vor. „Mit unserem Bereich der Golfmode bewegen wir uns an der Grenze der sogenannten Etikette“ sagen die Jungs von Liebmann selber über sich. „Aber genau das ist die Lücke die wir schließen wollen. Warum nicht das Zwanghafte für die, die sich unwohl fühlen, etwas modernen Style verleihen.“
„Wir drei kennen uns schon aus dem Sandkasten! Wir haben uns Quasi in den Windeln schon geschworen uns irgendwann zu verwirklichen. Jetzt war es an der Zeit das zu tun“ erzählt Markus Hinze. Liebmann ist aus einer Bierlaune entstanden, Grundlage war die teilweise langweilige Golf-Fashion.“
Mit diesem Ansatz stehen sie allerdings nicht alleine da. Sie reihen sich eine in die Liste von Golfjunkie, Clover und Fore. „Nein, wir unterscheiden uns schon ein bisschen. Wir versuchen nicht all zu „normal“ zu sein. Bei vielen ist der Name Programm bei uns der Style“, betont Hinze.

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