Gleitsichtbrillen für Golfer

 

Über die Frage, welche Gleitsichtbrillen für Golfer geeignet sind, haben wir in diesem Artikel bereits ausführlich berichtet.

Der Brillenglashersteller X-ramvision bietet jetzt ebenfalls ein Gleitsichtglas speziell für Golfer an. Das neue Glas in Freiform-Technologie ist dem Sehverlauf eines Golfers angepasst und wurde extra dafür optimiert. Dadurch sieht er die für das Spiel wesentlichen Details optimal: Die Scorecard, den Ball und das Green. Das, so betont der Hersteller, leisten klassisches Gleitsichtgläser nicht.

Die Sonnenbrille Nike Max. Foto: Landwehr.

Im Unterschied zum klassischen Gleitsichtglasdesign sind die Gewichtungen beim dem Glas mit dem Namen Sportvision golfspezifisch verteilt. Es ermöglicht das optimale Sehen in allen drei Sehbereichen: Der Blick schwenkt von der Scorecard im Nahbereich über den Ball im Zwischenbereich bis hin zum Green im Fernbereich. Der Fernbereich ist bis an die Ränder verzerrungsfrei. Die spezielle Kopfhaltung eines Rechts- oder Linkshänders wird bei der Produktion ebenfalls berücksichtig.

Die Größe des Nahbereiches ist bei dem Glas in Abhängigkeit der Addition gewählt und berechnet, um einen größtmöglichen Lesebereich für die Scorecard oder auch später für die Menükarte im Clubhaus zu erzielen. Die Verlagerung des klassischen Mittelbereichs wird von ca. 0,6m auf die Entfernung des Schlägers und des Balls von ca. 1,60 – 2,20 m erweitert. Eine Software sorgt für einen extrem breiten und langen Zwischenbereich, damit beim Golfen die Sehbereiche trotz eines dynamischen Sehens stabil sind.

 

Gregor Landwehr

Über Gregor Landwehr

C. Gregor Landwehr gründete das Onlinemagazin im Jahr 2005. Er arbeitet als freier Journalist für den WDR und schreibt unter anderem für die NZZonline, und andere Zeitungen und Onlinemagazine. Landwehr ist Mitglied im Deutschen Journalistenverband. Sie erreichen ihn unter der Emailadresse landwehr at golfsportmagazin.de

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